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schwupp

Mehr als den Zustand zwischen “leicht angetrunken”
und “total besoffen”.
Mehr als stundenlang aufs Meer starren.
Mehr als Knirschen von Schnee
unter den Schuhen, mehr als all das,
mehr als den Duft von Mandarinen,
mehr als erleuchtete Hochhäuser im Winter,
mehr als an einem Samstagmorgen
im August aufwachen.
Mehr als New York, Barcelona, Paris.
Mehr als in jedem Sommer
mindestens eine Sternschnuppe zu sehen,
mehr als jeden erfüllten Wunsch.
Und mehr als alle schönen Erinnerungen,
als jede Nacht draußen, als jeden besonderen Moment
über dessen Einzigartigkeit man sich schmerzhaft im Klaren ist.
4.8.07 22:56


drübba

Ich gebe dir das alles, ich brauche es alles nicht mehr.
Ich gebe dir meine Erinnerungen an die verlorene Zeit,
ich gebe dir meinen Verstand und meine Trauer
Vielleicht kannst du daraus etwas gutes machen.

Ich gebe dir eine Sammlung von Kronkorken,
ich gebe dir die Fähigkeit Melodien zu fühlen.
Und ich gebe dir zwei Millionen Worte
Meine Träume vom Wendepunkt, von der neuen Welt.

Ich will dir alles geben was ich früher war
Und ich weiß ich will so werden wie du mich haben wirst
Ich schenke dir die verhangenen Winter
Die an mir vorbeigezogen sind als wären sie nichts.

Und ein Sommer, der Millionen Jahre alt war
Die mit Sand gefüllte Flasche, das Prasseln
Ein Abend an den ich keine Erinnerung mehr habe
Und du kannst mir dafür wiedergeben was du willst.
4.8.07 22:57


blablablabla

Menschen an denen ich mich festhielt weil du nicht da warst.
Orte an denen ich nach anderen gesucht habe.
Eine großte Wiese.
Was ist eingebildete Liebe, was ist vergessene Freundschaft
Lindenblüten, Schluck für Schluck
Spüren wie der Verstand sich verabschiedet
Nur noch das sommerliche Surren um uns herum.
Unglaublich fallen, vor deinen Augen zerbrechen
Die Scherben meines Taums von der Erschaffung einer besseren Welt.



Aber egal wie viel Mühe du dir gibst
Egal wie viel Zeit du dir lässt, wie vorsichtig du bist
Es ist in zu viele Scherben zerbrochen und
So wie es vorher war wird es nicht mehr aussehen.

Es war nur ein Wort, ein Blick
Eine bisher unbekannte Armbewegung
Die dir plötzlich klargemacht haben
Dass der Traum zu lange her ist.

Du hast sie angesehen, ohne etwas zu sagen
Dir ist nichts mehr eingefallen
Was sie noch hätte verstehen können
Zum guten verändert aber für immer getrennt.
4.8.07 22:57


Ich wusste es von der ersten Sekunde an. Am ersten Abend. Ich wusste es sofort in dem Moment in dem unsere Blicke sich trafen. So unglaublich jung, so unglaublich schön, irgendwie unglaublich traurig. Ein dunkeler Abend im Herbst, Ende Oktober, und ich wollte dich, ich wollte dich vom ersten Moment an haben. Und all die Wochen, am Ende die Monate über bin ich so scharf auf dich gewesen, um es so zu sagen, wie es war. An einem Tag Ende November (oder war es schon Anfang Dezember? Es war der Winter ohne Schnee) gingen wir zur U-Bahn. Der Himmel war hellgrau, es regnete ein bisschen, und unsere Chucks weichten von unten durch. Ich habe das gar nicht so wahrgenommen. Dieser ganze beschissene Winter ist für mich wie ein beschissener Frühling gewesen. Jedenfalls hast du gelächelt wie du’s immer so tust und als wäre es dir ein bisschen peinlich gesagt: „Ich träume immer sehr gerne...“ Da soll erstmal eine versuchen, sich NICHT zu verlieben.
Irgendwie sind wir wie zwei Königskinder, es ist als wäre zwischen uns ein Graben mit Wasser gefüllt der einfach viel zu tief ist.
4.8.07 22:58


...my heart is set on you

Manchmal finde ich es noch immer ungerecht. Aber es noch immer ungerecht zu finden bringt nur schwarze Schatten unter meine Augen, und mein Magen fängt an davon wehzutun, deswegen versuche ich, so selten wie möglich daran zu denken.
Ich kann auch eigentlich nicht sagen, dass ich dich vermisse. Ich vermisse nur die, die du warst. Und ich senke jedes Mal den Blick bei der Zeile „I found myself alone alone, alone above a raging see, that stole the only girl I loved and drowned her deep inside of me”. Ich habe nicht mehr das Bedürfnis, dir das zu sagen. Ich verspüre nicht mehr den schmerzlichen Drang dir mitteilen zu müssen dass ich... dich liebe, dass du alles für mich bist, der Mittelpunkt meiner Welt. Ich sang die ganze Zeit von dir.
Der Mittelpunkt meiner Welt hat sich aufgelöst und vor zwei Jahren dachte ich, dass ich es nicht überlebe. Ich finde es ungerecht – vielleicht ist ungerecht das falsche Wort, aber ein passenderes fällt mir nicht ein – dass er dich genommen und dich mit sich gefüllt hat. Ich finde es ungerecht, dass er diese Mauer so einfach einreißen konnte. Sie ist nicht mehr da, du bist jetzt ein Teil von ihm, und ich habe jahrelang vor dieser Mauer gesessen, ich habe sie angesehen, diese Grenze die immer da war, zwischen dir und den anderen, zwischen dir und mir, egal wie nah wir uns waren; ich hatte mich damit abgefunden. Ich dachte, sie würde zu dir gehören. Aber das tat sie nicht, ich war einfach nur nicht die, die sie dauerhaft einreißen konnte.
4.8.07 23:01


mein kiiiiind

i do care about you ... like … A LOT
ich will nicht dass du traurig bist, ich will nicht dass dir irgendjemand weh tut.
und wenn ich wüsste wie, würde ich es verhindern, mit meinem leben.
ich hatte glaube ich bis vor kurzen keine ahnung, was „i love you regardless“ eigentlich bedeutet.
aber ich weiß nicht was ich tun soll
ich weiß es nicht, ich weiß es nicht, ich weiß es nicht
20.8.07 19:10





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